Dieselbe

Wechsel der Perspektive, Ungekanntes erscheint,

Bekanntes wird unkenntlich, Unkenntliches erkannt.

Januar 2018

 

unmittelbar

„Ich schaue mit den (Sinnes-)Organen eines Tieres in die Welt.“

Oktober 2017

step into the unknown

„Good photography is done when you’re out of control, when you can let yourself take a step into the unknown” (aus einem Interview mit Mark Steinmetz, zitiert im Text von Giulia Zorzi, „united states 1“ kuratiert von Jörg Koopmann)

Bei einer der eigenen Vorgehensweisen werden im inszenierten Rahmen die spontan entstehenden Erzählungen und Handlungen der Eingeladenen gesehen. Durch diese „out-of-controls“ werden Betrachtungen erweitert – erst möglich!

Oktober 2017

Fotografie Stichworte

Beobachtungen und Fragen zur Haltung im privaten und öffentlichen Raum, Beantwortung durch den Körper, dokumentarisches und inszeniertes Untersuchen und romantisches Betrachten

September 2017

Performance KONFLIKTFERTIG …

Halten der Form – Brechen der Form

„Die Verwandlungen und die Konzentration (beim) Tanzen brechen die Schale der puren Form …“ Zitat von Yumiko Yoshioka

Die Form wird begrifflich meist mit der äußeren Gestalt, der Erscheinung gleichgesetzt. Auch eine weiterführende Bedeutung, die die Form als festgelegte Verhaltensweise, als vorgeschriebene Art (des Verhaltens) erklärt, kann einbezogen werden.

Diese Form wird im Tanz also gebrochen: In der Konzentration und in der unerwarteten Wandlung verliert sich die Betrachtung der äußeren Form. In diesem Zustand IST die Künstlerin. Sie verliert die Distanz, betrachtet sich nicht von Außen.

Zwischen der Gestaltung, der Wiederholung von Formen und Verhaltensmustern und diesem IST Zustand entsteht eine Spannung. Das Erforschen der Bewegungsmuster ist neben dem Sein im Butoh gleichrangig bedeutend für Stephanie movall – sowohl in der Performance als auch in der Fotografie.

 

im Vorfeld zur Performance KONFLIKTFERTIG, Juni 2017

Performance ARBEIT im Studio KI Graz, Choreographie Yumiko Yoshioka, Orga Klaus Seewald und Monika Zöhrer, Raum Kulturinitiative Graz, Mai 2017

 

Butoh

Bereits beim Schminken, dann konkret in der Performance verändert sich die Haltung: „Butoh ist das, was unerwartet aus mir /durch mich (hervor-)kommt.“ So Stephanie movalls Antwort auf die Frage, was Butoh für sie bedeutet. In einer größeren Gruppe und einer Rahmenchoreografie – gleich im Alltag – sind solche Momente seltener wahrzunehmen. Jedoch liegt gerade der Reiz darin, nicht eine Form zu tanzen und darzustellen, sondern im Moment zu sein. Auch bei der Entwicklung einer Einzelarbeit oder einer Performance zu Zweit ist der Perspektivwechsel zwischen dem Betrachten der äußeren Form und Butoh höchst fruchtbar.

April 2017

Performance TOTENTANZ

in St. Johann Baptist München, 2017, Choreografie Stefan Maria Marb

 

Hände agieren nicht. ..